Die Alma Mater legt die Küchenschürze ab

Universitäten und die ihnen angegliederten Organisationen und Einrichtungen müssen sich immer mehr einem sich verändernden Markt anpassen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Schon lange ist der Schritt vom Haushalt hin zur Bilanzbuchhaltung bei Körperschaften des Öffentlichen Rechts keine Seltenheit mehr, Effizienz, Kostendeckung und vor allen Dingen eine mitglieder-, kunden- bzw. nachfrageorientierte Geschäftsführung sind die Themen, mit denen sich ihre Organe auseinanderzusetzen haben.
Entsprechend möchten und müssen solche Vereinigungen als das nach außen hin auftreten, was sie sind:
leistungsfähige Unternehmen.
Frische, zeitgemäße Corporate Designs sind gefragt.
Mit gutem Beispiel geht etwa die Arbeitsstelle für die Weiterbildung der Weiterbildenden (AWW) der Universität Koblenz-Landau voraus, für die ich in enger Zusammenarbeit mit ihrer Geschäftsführerin, Frau Claudia Hochdörffer, derzeit ein neues Erscheinungsbild gestalten darf.
Der nebenstehende Folder für eine Fachtagung bietet bereits einen kleinen Ausblick auf das neue CD.
Bei diesem wurden die bisherigen Corporate-Farben der AWW um einen warmen Rotton bereichert, der künftig auch im Logo in Erscheinung treten wird, und in ein leichtes, aber aussagekräftiges Konzept integriert. Abgerundet wird das neue Erscheinungsbild durch die klassische und vielseitige Serifenschrift "Garamond" in normalem und fettem Schnitt.

Die Vorstellung und Einführung des relaunchten Logos sind für den diesjährigen Sommer geplant.

Fotorealistische Darstellungen im Vektor-Format

Dieser schöne, altmodische Kolbenfüller zeigt anschaulich, was mit vektorbasierten Programmen wie Adobe Illustrator alles möglich ist - denn hierbei handelt es sich weder um eine Fotografie, noch um ein 3-D-Rendering. Die Illustration wurde vielmehr aus einfachen Formen erstellt, die in Ebenen angeordnet sind und denen Farbverläufe zugewiesen wurden.
Die Vorteile einer solchen Vektor-Illustration sind die altbekannten, nämlich ihre Editierbarkeit - beispielsweise kann mit einem Mausklick die Farbe des Füllers verändert werden - und ihre verlustfreie Skalierbarkeit. Die Grafik wurde zusätzlich bewußt ohne reduzierte Transparenzen angelegt, sodaß sie unproblematisch in eine Vielzahl von Programmen (wie etwa InDesign oder Quark) importiert oder in Pixel-Grafiken aller Größen und Formate konvertiert werden kann. Darstellbar ist alles, was vorstellbar ist!

Schade eigentlich ...

Ich bin kein Freund von übertriebener Vorsicht oder Mißtrauen gegenüber meinen Mitmenschen, und manchmal habe ich mich schon über Leute gewundert, die unter jede ihrer Äußerungen in Foren oder sonst im Netz ein Copyright-Zeichen setzen.
Leider hat mich ein aktueller Anlaß nun aber einmal mehr daran erinnert, wie schnell eine Grafik oder ein Foto von einer Seite oder einem Blog kopiert und weiterverwendet werden können. Zurück auf dem Boden der Tatsachen werde deshalb nun auch ich meine Bilder mit einem dieser lästigen Wasserzeichen versehen. Ich bitte um Ihr Verständnis dafür.

retro-surf

Irgendwann MUSS der Sommer kommen! :-)

Zeitgenössische deutsche Lyrik: pocket poetry

Glauben Sie mir: Ich leide!
Denn hier gab und gibt es für mich nicht viel zu layouten oder zu entwerfen - sie sind nämlich sehr klein. 9 x 13 cm, um genau zu sein.
Wovon ich spreche? Von einem liebenswerten Projekt, das es sich zur Aufgabe macht, zeitgenössische Lyrik deutschsprachiger Autoren zu unterstützen und zu verbreiten: "pocket poetry".
Anfang Mai wird die erste Auflage das Licht der Welt erblicken. pocket poetry erscheint voraussichtlich einmal im Monat unaufgefordert an spannenden Orten in München - hier in der U-Bahn, dort auf einem Caféhaus-Tisch ... das eine oder andere Exemplar vielleicht aber auch im Forum des Münchener Literaturhauses. Wer weiß ... ?
Die Heftchen sind nicht im Zeitschriftenhandel erhältlich, sondern nur zu finden und zu entdecken, und dienen keinerlei kommerziellem Zweck, sondern einzig der Freude der Leser und der der Macher - und natürlich dazu, den Autoren die Möglichkeit zu bieten, sich und ihre Werke einem Publikum vorzustellen, das vielleicht einmal gerade NICHT aus den "typischen" Lyrik-Lesern besteht.
Jede Ausgabe wird 12 ausgewählte Texte sowie einen Hinweis auf die Homepages, Blogs oder Mail-Adressen der veröffentlichten Autoren enthalten.
Herausgegeben und gefertigt (!) wird das kleine Heft vom Initiator des Projekts, Herrn Harald Link, den ich zwar nicht in grafischer Hinsicht, dafür aber beim Lesen und Auswählen der Texte hinter den Kulissen ein wenig unterstützen darf.
Wir würden uns freuen, wenn Sie sich mit uns in Verbindung setzen würden, falls Sie unser kleines Projekt interessiert. Wir freuen uns über Post von Autoren, die gerne teilnehmen und Texte zur Verfügung stellen möchten, aber selbstverständlich auch über ein Feedback derer, die eines der Hefte ergattern konnten oder sonst Freude an der Idee finden.

Näheres über das Projekt und eine Mailadresse für den Kontakt finden Sie unter

www.pocket-poetry.de

mal was anderes ...

Retro-Flower-Power - in Farbe.
Und in bunt!

Design - ein schmutziges Geschäft

Erinnern Sie sich daran, wie viel Spaß Sie als Kind dabei hatten, mit beiden Füßen voran - und bei umsichtigen Eltern hoffentlich mit Gummistiefeln - in eine schlammige Pfütze zu springen?
Nun, die meisten derer, die täglich entwerfen, designen und gestalten - meist stromlinienförmig, modern und abstrakt - sind doch irgendwie Kinder geblieben. Mit anderen Worten: Wer gestaltet, spielt auch gerne.
Die passende Pfütze stellt dabei eine Design-Richtung dar, die sich schon seit mehreren Jahren ungebrochener Beliebtheit erfreut: "clean grunge".
"Grunge" ist der englische Begriff für "schmutzig" und so ist beim Gestalten in diesem Stil alles erwünscht, was zerkratzt, bespritzt, zerrissen oder sonstwie zerstört wirkt. Die größte Herausforderung dabei ist es, dies in einem Vektor-Format zu realisieren, also in einem solchen, das eben gerade auf glatten, einfachen Formen aufbaut und daher "eigentlich" nicht dafür gemacht ist. Belohnt werden die Bemühungen jedoch durch qualitätsverlustfreie Skalierbarkeit und hervorragende Editierbarkeit der Designs - jedem Element kann mit nur einem Mausklick eine neue Farbe oder Kontur zugewiesen und es damit dem gewünschten Erscheinungsbild optimal angepaßt werden.
Stilistisch nimmt der Grunge-Stil insbesondere Anleihen beim Stil der 70er und 80er Jahre, aber auch der Tattoo-Szene mit ihren Tribals und floralen Motiven.
Und wofür taugt das alles? Besonders beliebt ist der Stil natürlich in der Musik-Industrie, aber auch sonst mögen ihn alle, die etwas anzubieten haben, das "hip", jung und modern wirken soll.
Vom Flyer für die Beach-Party bis zum T-Shirt wird nahezu alles mit Motiven dieser Art bedruckt.
Also: Lassen Sie uns spielen! Wenn wir etwas können, dann das! :-)

Ein Cover für Ecuador

Ich liebe Bücher. Und ich gestalte sie gerne.
Was das mit Ecuador zu tun hat? Genau das möchte ich Ihnen heute erzählen und Ihnen ein Projekt vorstellen, an dem ich mitgearbeitet habe und das mir ganz besonders am Herzen liegt.
Vor einigen Monaten entstand in der Literaturgruppe "Textmanufaktur" auf der Online-Businessplattform "Xing" die Idee, ein gemeinsames Buch herauszugeben und den Erlös aus dessen Verkauf für einen guten Zweck zu spenden. Schnell kam der Kontakt zu ViaNiños zustande - einem gemeinnützigen Verein, der ecuadorianischen Straßenkindern zu einer besseren Zukunft verhilft.
Also legten sich die Autoren mächtig ins Zeug, Kurzgeschichten und Gedichte zum Thema "Reisen" in all ihren vielfältigen Varianten wurden gesammelt. Es gesellten sich Lektoren und Korrektoren hinzu, Illustrationen wurden angefertigt, der kleine Verlag Raccoon Publishing Ltd. entwickelte ein ungewöhnliches Marketing-Konzept. Alle an diesem Projekt Beteiligten haben unentgeltlich gearbeitet und ihr Wissen und Können in den Dienst der guten Sache gestellt.

Meine Aufgabe war es, dem Werk ein Gesicht zu geben - sprich: das Cover zu entwickeln und das Layout zu gestalten.
Dieses sollte die Vielfältigkeit des Projektes ebenso widerspiegeln wie die des Themas "Reisen" an sich und außerdem eine Verbinung zu den zauberhaften Bildern der Illustratorin Verena Bartoniczek herstellen.
Ich entschied mich dafür, als Grundlage ein Original-Foto aus den 30er Jahren zu verwenden, um dadurch auf die Bildungsreisen vergangener Zeiten anzuspielen, kombinierte dieses aber mit einer modernen, frischen Farbe und einer klar gegliederten Bildleiste. Die darin platzierten Miniaturen weisen auf die verschiedenen Aspekte des Projektes hin. Titel und Untertitel wurden in einer schnörkellosen Groteskschrift gesetzt. Das Ergebnis sehen Sie oben.

Das Buch ist zum Preis von 12,90 Euro direkt beim Verlag erhältlich.
ISBN 978-3-00-023315-9
120 Seiten, Softcover


Falls Sie sich gerne intensiver über unser Projekt informieren oder dieses vielleicht sogar unterstützen möchten, würde ich mich freuen, wenn Sie Kontakt zu mir aufnehmen würden.
Weitere Informationen finden Sie aber auch hier:
Projekt-Blog
ViaNiños
Textmanufaktur
Die Pressemitteilung im pdf-Format, die die wichtigsten Informationen über das Projekt enthält, finden Sie hier:
Pressemitteilung
Weiter steht Ihnen ein Formular zur Verfügung, falls Sie das Buch bestellen möchten:
Bestellformular

Umzug

I like to move it! :-)
Ab sofort finden Sie mich in der

Reichenbachstraße 42
70372 Stuttgart.

Das Büro wird auch in Zukunft über die Telefonnummer 0711 - 935 1988 zu erreichen sein, allerdings braucht die Ummeldung ein wenig Zeit.
Rufen Sie mich in der Zwischenzeit doch einfach auf meinem Mobiltelefon an:

0160 - 80 71727

Natürlich freue ich mich auch weiterhin über elektronische Post.

Corporate Blogs

Sicherlich kennen viele von Ihnen die Online-Business-Plattform "XING".
Auf dieser Plattform enstand vor wenigen Tagen eine neue Gruppe namens "Sketchbooks". Inhaltlich geht es in dieser - der Name ist Programm! - um alles, was sich in schönen Notizbüchern und - Heften unterbringen läßt: Scribbels, Zeichnungen, Tagebuchaufzeichnungen und geschäftliche Notizen. Außerdem kann Wissenswertes rund um die kleinen Helfer und ums Buchbinden ausgetauscht werden.
Entsprechend ist es für die Mitglieder dieser erstaunlich schnell wachsenden Gruppe wichtig, hin und wieder Fotos und Abbildungen zeigen zu können - diese Möglichkeit bietet die Plattform leider aber bislang nicht. Was also tun?
Im Gespräch mit dem Moderator der Gruppe, Herrn Harald Link, wuchs schnell die Idee, zu diesem Zweck Blogs für die Gruppenmitglieder anzulegen, auf die sie innerhalb der Gruppe verlinken können.
Diese sollten einheitlich gestaltet sein und schon durch ihr Layout klarstellen, daß sie thematisch an die Gruppe selbst anknüpfen. Also entwickelten wir für die Gruppe ein "kleines Corporate Design" nebst Logo, das an das der Plattform angelehnt ist.
Die Farben des XING-Designs wurden wieder aufgegriffen, aber abweichend kombiniert. Für das Logo wurde ein Element des Plattform-Logos nachgebildet und durch einen Hinweis auf das Thema "Schreiben" ergänzt.
Wir finden, das Ganze ist recht hübsch geworden.
Um so erstaunlicher, daß es auf XING Design-Gruppen gibt, die weder über ein Gruppen-Logo, noch über Blogs verfügen...

Beispiel für ein Gruppen-Blog