
Das Medizinische Katastrophen-Hilfswerk Deutschland e.V. mit Sitz in München trat mit der Bitte an mich heran, eine mehrteilige Postkarten-Serie für sie zu erarbeiten. Mittels dieser Kampagne sollte für Kurse geworben werden, in denen "ganz normalen Leuten" wie mir und Ihnen beigebracht wird, wie man sich in bestimmten Notsituationen richtig verhält. Die Inhalte der Kurse standen bereits fest, daher stand mir ein Pool an Themen zur Verfügung, aus dem ich diejenigen auswählen durfte, die mir visuell am eindrucksvollsten darstellbar erschienen. Ein wenig humorvoll sollten die Karten werden und auf Fotomontagen basieren. Der Auftrag war außerordentlich reizvoll und deshalb schlüpfte ich ausnahmsweise in die Rolle einer Werbeagentur und ließ mir zu den entstandenen Bildern auch gleich die passenden kleinen Slogans einfallen.
Zwei der so entstandenen Postkarten, die hier in München an verschiedensten Orten ausgelegt wurden, sehen Sie oben. Vielleicht ist Ihnen ja schon eine davon begegnet.
Meinen herzlichsten Dank an dieser Stelle an Beatriz Parente vom MHW, die mich auf Auftraggeberseite nach Kräften unterstützte und mich mit einem hervorragenden Briefing bestens vorbereitete.
Und auch die Kurse kann ich natürlich nur wärmstens empfehlen - oder wissen Sie noch so ganz genau, was Sie bei einem Feuer oder Unfall alles zu beachten haben?
Nähere Informationen zum Angebot des MHW finden Sie hier.
Fotomontage
Des Kaisers neue Kleider

Nicht unbedingt das beste Beispiel für ein Logo-Relaunch, da ein solches selten so radikal ausfällt wie hier.
Schließlich geht es meist in erster Linie darum, den Wiedererkennungswert einer bereits etablierten Marke dadurch zu erhalten, daß das Logo kaum merklich in eine modernere Gestaltung überführt wird, ohne daß die Veränderung als substanziell wahrgenommen wird.
Anders lagen die Dinge hier. Das neue Logo wurde unter nur zwei Vorgaben gestaltet: zum einen die Pyramidenform, zum anderen die Regenbogenfarben.
Mein dringlichstes Anliegen war es, dem Logo ein wenig mehr "Leichtigkeit" zu geben - die ursprüngliche Version wirkte auf mich zu statisch und eindimensional, zu konstruiert. Die überarbeitete Version folgt daher der Idee einer gläsernen Pyramide, deren Kanten weniger durch starre Linien als durch Reflexionen des Lichts erkennbar werden.
Wichtig war mir weiterhin, die Grundform perspektivisch gerade zu rücken und in eine symmetrische zu überführen, da eine solche wesentlich ausgewogener wirkt und sich darüber hinaus deutlich leichter in Layouts jeglicher Art integrieren läßt.
Weiterhin wurde der Text aus dem Logo selbst entfernt und separat gesetzt, um die Wirkung als Markenzeichen zu stärken. Verwendet wurde - dem Thema "Gesundheitsvorsorge" entsprechend - eine sehr sachliche aber nicht zu kühle Grotestke, die "Heroic condensed regular".
Auch die farbliche Gestaltung der Pyramide erfuhr eine umfassende Veränderung. Während ursprünglich die gesamte Form in Regenbogenfarben dargestellt war, treten diese nun nur noch in Form einer natürlich wirkenden Reflexion auf der gedachten gläsernen Oberfläche zutage.
Da auch die Darstellung des Spektrums gewissen Trends und Vorlieben unterworfen ist wie jede andere Farbkombination auch - als Beispiel seien an dieser Stelle die typischen Orange-Braun-Kombinationen der 70er Jahre genannt -, wurde auch der Farbverlauf in diesem Sinne "modernisiert".
Sie sehen, zu welch unterschiedlichen Interprätationen nur zwei Stichworte führen können.
Rauschen im Blätterwald
Eine "Gebietsbereinigung" zwischen ehemals konkurrierenden Tageszeitungen im Nordschwarzwald führte dazu, dass diese nun einerseits die dolce vita genießen, den ansässigen Bürgern andererseits jedoch die Freiheit genommen wurde, zu wählen, welche Art der Berichterstattung ihnen am meisten zusagt - in den auf diese Weise entstandenen "Revieren" ist nun nur noch jeweils eine der beiden ursprünglichen Zeitungen erhältlich.
"Was ist denn eigentlich mit der Pressefreiheit?" fragte sich deshalb der engagierte Journalist Bernd Schiel und rief kurzerhand das Online-Portal "RegioNews Cw" ins Leben, auf dem - immer am Puls der Zeit - über die Neuigkeiten aus dem Landkreis berichtet wird. Sein erklärtes Ziel ist es, den interessierten Bürger minutenaktuell über die wichtigsten Ereignisse innerhalb der Region zu informieren und dabei das Beste der früheren Nachrichtenvielfalt zu erhalten. Die Erweiterung des Portals über die Grenzen des Landkreises Calw hinaus ist bereits in Planung und neue Partner sind gefunden.
Ich hatte die Freude, für das innovative Konzept Herrn Schiels ein neues Logo entwerfen zu dürfen.
Dem Medium entsprechend sollte es frisch wirken - der Staub alter Zeitungen und ihrer typischen Headline-Fonts war bewußt nicht gefragt. Darüber hinaus sollte das neue Erscheinungsbild einen Bezug zur Region Nordschwarzwald herstellen.
Gemeinsam entschieden wir uns für ein Logotype basierend auf der zeitlosen und immer wieder schönen "Helvetica" in Kombination mit einem für den Schwarzwald typischen Symbol: der Tanne. Dieses läßt sich - BTW - auch als separates corporate design-Element verwenden.
Nun, was stünde besser für den schwarzwälderischen Blätterwald als ... ein Nadelbaum? ;-)
Es hat riesigen Spaß gemacht und ich wünsche Herrn Schiel weiterhin viel Erfolg mit seinem Konzept.
Lesen ist cool.
Echt jetzt. :-)
Banner
Auch wenn ich ansonsten eher für den Print-Bereich verantwortlich zeichne - die Gestaltung von Web-Bannern passend zu Ihrem Corporate Design oder zu besonderen Events sind immer eine willkommene Abwechslung und illustratorische Herausforderung, die ich gerne annehme.
Californication

Für eine Firma aus Los Angeles, die Kleidung nach streng ökologischen Gesichtspunkten herstellt und bedruckt, durfte ich einen Flyer für eine der größten Messen für Outdoor-Bekleidung in den USA - der Outdoor Retailer trade show -, erstellen.
Um das Thema "Ökologie" auch in die grafische Gestaltung einfließen zu lassen, wählte ich für den Hintergrund natürliche Papier-Texturen in warmen Grün- und Beige-Tönen, ergänzte das Layout durch einen Schwarm Vögel in zart kontrastierenden bunten Farben und verwendete das ausdrucksstarke Logo der Firma als dominierendes Gestaltungselement.
Auch die Icons, die die unterschiedlichen "styles", die der Kunde anbietet, veranschaulichen, wurden speziell für den Flyer gezeichnet und in das Design integriert.
"RecycleaTee" war zufrieden - dann bin ich es natürlich auch. :-)
Nebenbei bemerkt: Die Shirts werden zukünftig auch mit einigen meiner Vektor-Motiven bedruckt erhältlich sein.
Contest




Die Ideen-Plattform "tchibo ideas" war auf der Suche nach einer Einladungskarte bzw. Mail-Vorlage für eine Preisverleihungsfeier in diesem Sommer. Gefragt waren bewußt "ungewöhnliche" Konzepte. Das (Community-) Voting läuft noch bis morgen abend. Drücken Sie mir die Daumen!
Alle eingereichten Entwürfe können Sie unter http://tchiboideas.vo-agentur.de/ bewundern.
Ein Blick in die Zukunft
Ich bin nicht abergläubisch und an Wahrsagerei glaube ich schon gar nicht. Trotzdem bin ich davon überzeugt, daß in diesem Fall ein Blick in die Kristallkugel die Zukunft weist und vielleicht sogar weiterhilft. Denn sie zeigt vor allen Dingen eines: winterliches Schneegestöber.
Und DAS wird auch dieses Jahr mit Sicherheit wieder auf uns zukommen. Ebenso wie Weihnachten.
Grafik ist ein saisonales Geschäft mit umgekehrten Vorzeichen, deshalb feile ich schon jetzt, wenn andere - mit ein wenig Glück - in der Sonne liegen, mit dem (freilich nur virtuellen) Duft von Glühwein in der Nase an Weihnachtsbäumen, Sternen und ähnlich Romantischem. Wenn sie mir also eine Freude machen wollen, geben Sie Ihre Weihnachtsgrüße in diesem Jahr besonders früh in Auftrag! :-)
Und - seien Sie mal ehrlich - ist es nicht viel schöner, jetzt in Weihnachtsromantik zu schwelgen, als wenn sie überall gegenwärtig ist?
P.S.: Sicherlich wissen Sie schon, was ich jetzt sagen werde: Bei der Schneekugel im Bild handelt es sich um eine Vektorgrafik. Ihr Logo, eine Botschaft oder ein Bild Ihrer Wahl könnten also problemlos hinter Glas von Schneeflocken umweht werden. Morgen schon.
Auch kleine Geschäfte brauchen Werbung

Werbung ist ein Thema, das nicht allein große Firmen oder Organisationen betrifft. Auch als Privatperson oder Klein(st)unternehmer kann man mit einem passenden grafischen Auftritt bleibenden Eindruck hinterlassen.
So sah das auch ein Ehepaar aus der Pfalz, das gerade eine Ferienwohnung renoviert und ausgestattet hatte und mich mit der Gestaltung eines Folders beauftragte, mit dem es das Domizil beim örtlichen Fremdenverkehrsverband bewerben wollte. Die beiden wünschten sich "irgendwas mit Wiedererkennungswert" - also eigentlich nichts anderes als ein "Corporate Design" im Miniformat. :-)
Da der Name für die Wohnung bereits gefunden war, war der Schritt zum "Logo" nicht groß. Ergänzt wird dieses nun durch eine ungewöhnliche, frische Farbkombination, die sich auch auf Visitenkarten und Briefpapier wiederfindet. Die Fotos der Räumlichkeiten wurden entsprechend retuschiert und überarbeitet, die kopierten Grundrisse als Vektorgrafiken neu gesetzt.
Und der Erfolg spricht für sich: Die "Kirschblüte" ist bis ins nächste Jahr hinein ausgebucht.
Auch wenn das Budget nicht groß war - der Auftrag hat mir viel Freude bereitet.
Die Alma Mater legt die Küchenschürze ab
Universitäten und die ihnen angegliederten Organisationen und Einrichtungen müssen sich immer mehr einem sich verändernden Markt anpassen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Schon lange ist der Schritt vom Haushalt hin zur Bilanzbuchhaltung bei Körperschaften des Öffentlichen Rechts keine Seltenheit mehr, Effizienz, Kostendeckung und vor allen Dingen eine mitglieder-, kunden- bzw. nachfrageorientierte Geschäftsführung sind die Themen, mit denen sich ihre Organe auseinanderzusetzen haben.
Entsprechend möchten und müssen solche Vereinigungen als das nach außen hin auftreten, was sie sind:
leistungsfähige Unternehmen.
Frische, zeitgemäße Corporate Designs sind gefragt.
Mit gutem Beispiel geht etwa die Arbeitsstelle für die Weiterbildung der Weiterbildenden (AWW) der Universität Koblenz-Landau voraus, für die ich in enger Zusammenarbeit mit ihrer Geschäftsführerin, Frau Claudia Hochdörffer, derzeit ein neues Erscheinungsbild gestalten darf.
Der nebenstehende Folder für eine Fachtagung bietet bereits einen kleinen Ausblick auf das neue CD.
Bei diesem wurden die bisherigen Corporate-Farben der AWW um einen warmen Rotton bereichert, der künftig auch im Logo in Erscheinung treten wird, und in ein leichtes, aber aussagekräftiges Konzept integriert. Abgerundet wird das neue Erscheinungsbild durch die klassische und vielseitige Serifenschrift "Garamond" in normalem und fettem Schnitt.
Die Vorstellung und Einführung des relaunchten Logos sind für den diesjährigen Sommer geplant.
